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„Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11,28)

 

Wer von uns kennt nicht diesen Wunsch: noch einmal ganz von vorne anfangen zu können, alles verkehrt Gelaufene hinter sich zu lassen!

Gottes Güte macht es möglich!

 

Wie viele vergebliche Versuche und verzweifelte Anstrengungen hat mancher von uns schon unternommen, um in seinem Leben was in Ordnung zu bringen? Doch das hat alles nichts gebracht!

Gottes Güte macht es möglich!

 

Andere meinen vielleicht: Bei mir ist alles okay. Da gibt's nichts in Ordnung zu bringen. Da ist nichts verkehrt gelaufen. Für die heißt es:

Umdenken!

 



Wer meint, selber gerecht zu sein, aus eigener Kraft und Leistung sein Leben meistern zu können, wird spätestens am Ende seiner Tage bemerken, dass es nicht stimmt. Wir alle leben davon, dass Gott uns die Luft zum Atmen gibt. Er ist es, der Leben werden lässt und Anfang und Ende bestimmt. Wir alle leben von der Güte und Barmherzigkeit Gottes – ob wir es wahrhaben wollen oder nicht! Paulus stellt den Christen in Rom eine Frage, die auch uns gilt:

„Verachtet ihr etwa Gottes Güte, Geduld und anhaltende Fürsorge? Seht ihr denn nicht, dass gerade diese Güte euch zur Umkehr bringen will?“ (Römer 2,4)

 



Wer meint, Gottes Güte und Fürsorge nicht zu brauchen, unterliegt einer großen Selbsttäuschung. Wir Menschen neigen dazu in die falsche Richtung zu laufen. Da gibt es unzählige Möglichkeiten. Falsch sind unsere Wege immer, wenn sie weg von Gott führen oder an Gott vorbei ans Ziel kommen wollen. Gottes Güte und Geduld haben nur ein Ziel: Niemand soll verloren gehen. Darum macht sich Gott auf den Weg zu uns. In Jesus kommt Gott persönlich und lädt uns ein: „Du Mensch, lauf doch nicht länger weg von mir. Bleibe stehen, dreh dich um und vertraue mir! Lass doch deine eigenen vergeblichen Versuche sein, dein Leben selbst in Ordnung bringen zu wollen. Lass dein Leben neu von mir machen!“

Wer sich zur Umkehr einladen lässt, der spürt: Gottes Güte tut gut, weil er es gut meint und gut macht mit mir und meinem Leben. Einfach unbegreiflich!

 

Doch mit Umkehr zu Gott stellen uns automatisch an die Startlinie eines Wettkampfs.

 

„Lasst uns mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf.“ (Hebräer 12,1)

 



Am 24. Juli 1952 lief bei den Olympischen Spielen in Helsinki ein Mann mit rudernden Armen und gequältem Gesichtsausdruck beim 10.000-m-Lauf als Erster über die Ziellinie. Einige Tage zuvor hatte er schon den 5.000-m-Lauf gewonnen und Schlusstag der Spiele holte er sich beim Marathon noch eine dritte Goldmedaille. Seine Siege brachten Emil Zatopek den Spitznamen „Lokomotive aus Prag“ ein. Zur Leichtathletik war Zatopek eher zufällig und widerwillig gekommen. 1942 bat ihn sein Chef, als Läufer der Schuhfabrik Bata an einer Cross-Veranstaltung teilzunehmen. Zatopek versuchte, dem unliebsamen Spektakel durch eine Krankmeldung beim Arzt zu entkommen. Der Mediziner jedoch lehnte das Gesuch mit dem Vermerk „Simulant“ ab. Ärgerlich ging Zatopek zum Rennen und verkündete trotzig: „Jetzt will ich auch gewinnen!“ Es war der Anfang einer langen und erfolgreichen Läuferkarriere mit vier Olympiasiegen, drei Europameistertiteln und 18 Weltrekorden. „Rennen sind einfach“ sagte Zatopek einmal. „Hier ist der Start, dort das Ziel, dazwischen muss man laufen.“

 

Paulus vergleicht den Gang eines Christen durch die Welt mit dem Lauf eines Wettkämpfers in der Arena, um zu verdeutlichen, dass das Leben eines Gläubigen kein Rosen gebettetes Laufen ist. Ermüdung und Niederlagen gehören zwangsläufig dazu, doch wie bei Zatopek vermag das Ziel anzuspornen und Kraft zum Weiterlaufen zu geben. Wer Christus im Blick und den Himmel im Visier hat, wird von dort fast magnetisch angezogen und erfährt, dass ausharrendes Laufen möglich ist.

Und schön wird es sein wenn wir am Ende unserer Tage mit Paulus einstimmen können wie es geschrieben steht

 

„Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir begelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der HERR an jenem Tag, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.“ (2. Timotheus 4,7+8)

 

DerNikki


 




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