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Die Taufe im Heiligen Geist
Ihnalt
1 Drei Persönlichkeiten Gottes
2 Heiliger Geist vor Pfingstereignis
3 Pfingstwunder
4 Heiliger Geist nach Pfingstereignis 4.1 Geistestaufe in Samarien
4.2 Geistestaufe bei den Heiden
4.3 Geistestaufe in Ephesus
5 Auswirkungen
6 Schlussfolgerung
7 Anhang

4 Heiliger Geist nach Pfingstereignis
4.1 Geistestaufe in Samarien
Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den heiligen Geist empfingen. Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Da legten sie die Hände auf sie, und sie empfingen den heiligen Geist. ([1], Apg 8,14-17)
Als ein Zauberer namens Simon sah, dass die Samariter den Heiligen Geist empfingen als Petrus und Johannes ihnen die Hände auflegten, sagte er zu den beiden Aposteln: „Gebt auch mir die Macht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den heiligen Geist empfange.“ ([1], Apg 8,19)
Aus Petrus Antwort lernt man eine äußerst relevante Eigenschaft des Heiligen Geistes kennen: Er ist ein Geschenk Gottes an uns Menschen und ist nicht käuflich! Darüber hinaus kann sich niemand des Geistempfanges rühmen, da dieser ja ein Geschenk ist und kein Verdienst.
Man sieht aus der Reaktion Simons, der sich als Zauberer dieselbe Wunderkraft wie die Apostel sie hatten, erkaufen wollte, dass beim Geistempfang offensichtlich etwas sehr publikumwirksames passiert sein musste (vielleicht die Zungenrede, wie wir sie schon aus dem zweiten Kapitel der Apg kennen). Wahrscheinlich wollte Simon so sein Ansehen und seine Macht vergrößern und auch seine Einnahmen erhöhen.
4.2 Geistestaufe bei den Heiden
Als Petrus im Haus eines Heiden predigte, wurden die anwesenden Zuhörer mit dem Heiligen Geist getauft.
„Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.“ ([1], Apg 10,34-35)
Apostel Petrus hatte eine (für ihn schwer begreifliche) wichtige Lektion gelernt: Das Volk Israel wurde nun den Heiden gleichgestellt. Um das ganz deutlich zu machen und den letzten Zweifel (besonders bei den gläubiggewordenen Juden) zu beseitigen, ließ Gott den Heiligen Geist auf die im Hause des Kornelius versammelten Heiden fallen. Gott zeigte damit, dass er keinen Unterschied zwischen Juden und Heiden macht. Und wieder zeigte sich die Erfüllung mit dem Heiligen Geist durch die Gabe der Zungenrede und dem offenen Preisen von Gottes wunderbare Taten; denn der Heilige Geist gibt den Freimut zum furchtlosen und frohen Verkündigen der Frohen Botschaft.
4.3 Geistestaufe in Ephesus
„Es geschah aber, als Apollos in Korinth war, dass Paulus durch das Hochland zog und nach Ephesus kam und einige Jünger fand. Zu denen sprach er: Habt ihr den heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben noch nie gehört, dass es einen heiligen Geist gibt. Und er fragte sie: Worauf seid ihr getauft? Sie antworteten: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und dem Volk gesagt, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen werde, nämlich an Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus. Und als Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und weissagten.“ ([1], Apg 19,1-6)
Offensichtlich war es Paulus ein Anliegen, dass diese Gläubigen richtig über den Glauben, insbesondere über die Wassertaufe und die Geistestaufe Bescheid wissen sollten und dass sie, falls sie etwas versäumt hatten, dies nachholten. So taufte Paulus diese Menschen erneut, diesmal auf den Namen des Herrn Jesus und er betete für sie und legte ihnen die Hände auf. Und sie erlebten die Taufe im Heiligen Geist. Aus diesen Beispielen der frühchristlichen Gemeinden, in denen sich die Geistestaufe (unter anderem) in der Zungenrede äußerte, kann man schließen, dass der Empfang des Heiligen Geistes in der Regel mit der Gabe der Zungenrede verbunden ist.
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