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Mensch und Beziehung - geht das?

 

Weshalb fühlen sich Frauen minderwertig, wenn sie nicht Männin sind? Und weshalb wollen sie das, was Männer an ihnen schätzen, aufgeben und sich zu neuen Ufern begeben?

Sigmund Freud schuf da den Ausdruck vom Penisneid, was sicherlich genauso zweifelhaft ist, wie das, was die Frauenbewegung als biologischen und kulturell defizitären Zustand beschreibt.

Falsch ist dies im Hinblick auf den Idealzustand, der im weiteren Verlauf noch thematisiert wird, doch richtig ist, dass uns diese Ambitionen der Gleichstellung der Frauenbewegung nicht nur Vorteile gebracht haben. Die Männer von heute bewegen sich in einer Art leerem Raum, während die Frauen im beruflichen Kampf gegen die Männer am Ende ihrer Kräfte „nicht selten suizidale Fantasien“ haben. Das Miteinander ist mehr ein Nebeneinanderher, weil sich sonst Frau und Mann in einem bitterlichen Kampf zerfleischen würden.

 

Weshalb fliehen Männer vor der Verantwortung und stürzen sich in eine Hülle aus Gleichgültigkeit und Lethargie, die alle Erwartungen an der aalglatten Oberfläche abprellen lässt, wo sie frei von jeglichen Angriffsflächen ihr egozentrisches und vermeintlich friedvolles Heim aufbauen, wo doch Umfragen deutlich zeigen, dass der Wunsch nach einem erfüllenden, familialen Leben bei Mann und Frau höchste Prioritäten genießt.

 

Das beste Beispiel für den Mann von heute ist Heiner Lauterbach. Er macht den Eindruck, als hätte er ein sehr starkes Ego. Schaut man jedoch genauer hin, so fällt auf, dass sehr wenig Substanz hinter der Fassade steht und dieses Wenige wird mit Machtgebaren, Frauengeschichten, Alkohol, Drogen und Angebereien gekonnt überspielt.

Wir Männer bekommen vermittelt, wir seien auf dem absteigenden Ast und den Frauen, ihnen gehöre die Zukunft.

Dieses Bild ist inhomogen und für die Zukunft fatal, denn es hat zur Folge, dass Alleinerziehende bereits jetzt fast ausschließlich Mütter sind und auch weiterhin bleiben werden.

 

Verfolgen wir die freudsche Theorie der Partnerwahl, die besagt, dass diese ihre Wurzel in der Kindheit und dem dort erlebten hat, dann führt dies dahin, dass wir feministisch werden, frei von jeglichen männlichen Vorbildern. Männlich sein heißt nicht, zu wissen wann man auf die Pauke haut um sein Machtgebaren zu demonstrieren, oder eigene Schwächen zu verleugnen hat, sondern schlicht und einfach echt zu sein.

 

Der Mann muss für etwas stehen – ein Fels in der Brandung sein.

Petrus war ein ganzer Mann. Auch wenn er Jesus verleugnete, hatte er den Anspruch und die innere Überzeugung, für Jesus zu sterben.

Dies bedeutet nicht, dass man keine Fehler haben darf, sondern dass man vielmehr zu ihnen steht. Nachdem Petrus Jesus verleugnet hatte, tat er Buße und schuf dies aus der Welt. Er tat es nicht, weil Jesus wusste, dass Petrus ihn verleugnet hatte, sondern, weil er gegen seine eigene Überzeugung gehandelt hatte. Petrus wollte kein Heuchler sein und Jesus belügen und sagen, er hätte ihn nicht verleugnet, sondern, um seiner selbst Willen, die Treue wahren.

 

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