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Anti-Kult-Gesetz in Frankreich

 

Im Jahre 2001 verabschiedete die Nationalversammlung in Frankreich das Anti-Kult-Gesetz.

Ziel dieses Gesetzes ist es, die Aktionen bestimmter religiöser Gruppen zu kontrollieren und einzuschränken. Eine Liste dieser angeblich gefährlichen Gruppen wurde erstellt; unter anderem sind darin Katholiken, Charismaten und Evangelikale aufgelistet.

Das Anti-Kult-Gesetz schränkt Gemeinden in ihren Aktivitäten stark ein und lässt eine große Intoleranz gegenüber allen religiösen Gruppierungen aufkommen. Abs. 1 des Gesetzes macht „geistliche Manipulation“ zu einem Verbrechen, es wird unter anderem verboten „Werbung“ zu machen und religiöse Zentren dürfen nicht in der Nähe von Schulen, Krankenhäusern und Altersheimen errichtet werden.

Der evangelikale Pastor Eastermann klagt: "Wenn wir Kindergottesdienst halten wollen, Sonntagsschule, dann kann uns das als "Beeinflussung Minderjähriger" ausgelegt werden. Wenn wir den alten Menschen dienen, machen wir "Jagd auf Schutzbedürftige". Wenn wir eine Gebets- und Fastenzeit halten wollen, wird es als eine "Beraubung" von Essen und Schlaf angesehen."

Und Joel Thornton vom "European Center for Law and Justice" sagt: "Meiner Meinung nach ist es das Ziel dieses Gesetzes, die Französische Revolution zu vollenden - die Ausrottung der Religion aus dem öffentlichen Leben Frankreichs und die Öffnung der Tür für eine ausschließlich säkulare Gesellschaft."

 

– Eine neue Weltordnung mit Satan als Herrscher wird aufgebaut: Frankreich bildet nur den Anfang der Tendenz für derartige Gesetzte. Auch Chinas Versuche alle religiösen Aktivitäten zu kontrollieren und einzugrenzen basieren mittlerweile auf dem „französischen Modell“. Wie lange wird es wohl dauern, bis ähnliche Gesetze in weiteren europäischen Staaten verabschiedet werden? Wie lange noch werden wir hier in Deutschland die Möglichkeit haben, das Evangelium frei zu predigen, ohne dass wir mit einer Gefängnisstrafe, einem Bußgeld oder der Schließung unserer Gemeinden rechnen müssen, wie es in Frankreich der Fall ist?

 



Doch ganz gleich was kommen mag, es gilt auch weiterhin:

 

 

 

Die Füße sollen gestiefelt sein mit der Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. (Eph 6, 15)

 

Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich! (Joh 14,1)   

 

 

 

 

 

 

Emmanuelle


 




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