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  Am Anfang war der Urknall?

 

Entstand die Erde aufgrund eines Schöpfungsaktes Gottes oder wurde sie durch eine Megaexplosion vor Milliarden von Jahren, dem Urknall, ins Leben geschleudert?

 

Oder war es einfach Gottes Urknall, der im leeren Universum einen Planeten voller Leben produzierte?



Professor Dr. Werner Gitt, Direktor einer physikalischen Bundesanstalt, der sich vor einigen Jahren zum Glauben bekehrt hatte, nahm zu diesem Thema Stellung. Er selbst gesteht, dass es der Urknall-Theorie an tragenden Argumenten fehlt, und diese somit auf sehr wackligen Beinen steht. Unter Wissenschaftlern soll diese Theorie weniger sicher behandelt werden, als es in der populärwissenschaftlichen Literatur zum Ausdruck kommt.

 

Nicht einmal die Sterne sind für die Wissenschaft zählbar. Obwohl es Versuche gibt, bei denen man einen abgrenzbaren Teil des Himmelgewölbes hinsichtlich der Sternenanzahl untersucht, und diese dann mit Hilfe einer Hochrechnung auf das gesamte Universum überträgt, ist es unmöglich, die Anzahl der Sterne festzustellen, denn bei diesem Versuch kommt man auf die unvorstellbar große Zahl von etwa zehn hoch 25 Sternen.

Würde man den schnellsten, heute bekannten Rechner zum Zählen der Sterne einsetzten, so bräuchte dieser ungefähr 30 Millionen Jahre, bis er die geschätzte Zahl der Sterne erreicht hätte. Weder Mensch noch Computer haben die Möglichkeit so lange zu existieren.

Das vermittelt einen Eindruck davon, wie riesig die Zahl der Sterne ist, die der Schöpfer schuf. Also können wir festhalten: Der Mensch wird nie in der Lage sein, die Sterne zu zählen. Denn also steht es auch in Jeremia 33,22: „Wie man des Himmels Heer nicht zählen, noch den Sand messen kann.“

 



Auf die Frage hin, ob sich der Urknall vielleicht mit der Schöpfungsgeschichte in einigen Punkten übereinstimmen lässt, gibt es eine genau so klare Antwort:

Urknall und Schöpfungsgeschichte stehen sich total entgegen: entweder man entscheidet sich für oder gegen die Schöpfungsgeschichte, beides geht nicht.

 

Nach der Bibel wurden die Erde, das Leben und das gesamte Universum innerhalb von sechs Tagen geschaffen. In den Geboten Gottes, in 2. Mose 20 heißt es: „Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, und das Meer, und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebten Tage.“ Das ist die Offenbarung Gottes, dem können wir nichts Gewichtigeres entgegenhalten. Dieser Text erlaubt es beim besten Willen nicht, irgendein Urknallsystem mit einzubauen. Die Verbindung von Gott und Urknall ist also weder wissenschaftlich, noch biblisch möglich. Die Harmonisierung zwischen Evolutionslehre und biblischem Bericht führt zu keinem Ergebnis, sondern zu einem widersprüchlichen Irrweg.

 

Der Mensch neigt dazu, für grundlegende Fragen nach Lösungen zu suchen, ohne Gott einzubeziehen.

 

Dabei liegen die Antworten alle schon so nah bereit…

 

 

 

Manuela Repp, Februar 2005



 




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