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Pfingstwunder
Heiliger Geist nach Pfingstereignis
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Schlussfolgerung
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  Die Taufe im Heiligen Geist

 

Ihnalt

 

1 Drei Persönlichkeiten Gottes

2 Heiliger Geist vor Pfingstereignis

3 Pfingstwunder

4 Heiliger Geist nach Pfingstereignis

5 Auswirkungen

6 Schlussfolgerung

7 Anhang

 

 



5 Auswirkungen

 

5.1 Gotteserkenntnis durch Heiligen Geist

 

Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit. Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch  niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist. ([1], 1.Kor 2,10-12)

In diesem Abschnitt offenbart sich eines der größten Geheimnisse schlechthin. Wir wissen nun, weshalb es so wichtig ist, den Heiligen Geist zu haben: Weil nur ER Gott kennt und deshalb nur ER uns etwas von Gottes Wesen weitergeben kann. Und: Er ist notwendig, damit wir die Dinge kennen lernen und erfassen  können, die uns von Gott geschenkt worden sind.

Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. ([1], 1.Kor 10,13-14)

Der Geist in uns öffnet quasi unsere Herzensaugen für die Gaben Gottes. Durch ihn sehen wir alles aus einer ganz neuen, geistlichen Perspektive, die zwar für Nichtchristen unverständlich – aber für  Christen erfassbar ist, da diesen die geistliche Sichtweise zugänglich ist.

 

5.2 Gottgerechtes Beten

 

Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichen Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. ([1], Röm 8,26-27)

Man weiß nicht richtig zu beten. Damit wird jeder Christ einmal konfrontiert. Man hat etwas auf dem Herzen, das man kaum in Worte fassen kann. Man versteht seinen eigenen geistlichen Zustand nicht. Man wurde tief verletzt, sodass man kaum darüber reden kann – aber es muss doch gesagt werden! Man möchte für jemanden Fürbitte einlegen, aber weiß nicht genau, mit welchen Problemen diese Person eigentlich zu kämpfen hat. Man ist so überwältigt von der Größe Gottes, sodass die Worte fehlen. Und darüber hinaus: „Im personalen Gegenüber zu Gott setzen Gottes Maßstäbe ein. Darum erweist sich der Mensch, wenn irgendwo, gerade im Gebet als unmöglich. Weder in seinem Denken und Wollen noch in seinem Reden passt er zu Gott.“ ([2], S. 174, Band 6) Der Mensch weiß einfach nicht, wie er sich richtig an Gott wenden soll in seiner Schwachheit, seinem menschlichen Unvermögen und seiner Unkenntnis. Doch der Geist kommt zu Hilfe. Manchmal schenkt er einfach das Gefühl für das richtige Wort und manchmal übernimmt er das Reden. Er kennt den menschlichen Geist und er kennt Gott. Er springt dort ein, wo der Mensch alleine nicht weiterkommt. (aus: [3]) Er tröstet von innen her, wenn man mit Trauer konfrontiert wird. Und man kann sich fallen lassen, wenn man in Zungen betet, denn hier kann der menschliche Verstand ausruhen: „Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber was ich im Sinn habe, bleibt ohne Frucht.“ ([1], 1.Kor 14,14)

Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist von Geheimnissen. Wer aber prophetisch redet, der redet den Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung. ([1], 1.Kor 14,2-3)

 

5.3 Gesunde Gemeinde durch Geistesgaben

 

Es bedarf des persönlichen Aufbaus, genauso wichtig ist es aber, seinen Glaubensgenossen zur Erbauung zu dienen. Denn wenn man in Zungen betet, erbaut man nur sich selbst, es sei denn, es ist jemand zur Stelle, der die Gabe hat die Zungenrede auszulegen – dann können auch andere von dieser Gabe nutzen ziehen. (aus: [1], 1.Kor 14,13)  Weise hat es Gott gemacht, dass er mit seinem Geist nicht nur eine Gabe, sondern viele verschiedene Gaben geschenkt hat, damit alle seine Kinder die Kraft und Ermutigung oder auch Ermahnung bekommen, die sie in der jeweiligen Situation brauchen.

Dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern die Gabe, sie auszulegen. Diese alles aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will. ([1], 1.Kor. 14,8-11)

Im weiteren Verlauf dieses Kapitels der Bibel werden diese Charismata des Geistes symbolisch als Körperteile dargestellt. Jedes einzelne dieser Körperteile ist unabdingbar und nur zusammen können sie einen ganzen, gesunden Körper bilden. Genau hier trifft man auf eines der größten Probleme unserer heutigen Kirche: Das fehlende Laientum. Wir haben heute unsere Pastoren und erwarten von ihnen, dass sie alles machen. Sie sollen ermahnen, lehren, weise sein usw. Dabei vergessen wir, dass das alles Geistesgaben sind, die nicht nur der Pastor haben sollte, sondern auch wir als Gemeindemitglieder. Wir überfordern den Pastor und unterfordern uns. So verfällt die Gemeinde in geistlichen Müßiggang und Lethargie. (aus: [2], S.203, Band 7)

 

5.4 Bemühung um die Geistesgaben

 

„Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede!“ ([1], 1.Kor. 14,1)

Es ist schwer, aufzustehen und neue geistliche Ziele in Angriff zu nehmen, aber es muss sein! Nur wenn jedes einzelne Glied der Gemeinde Gottes seine Aufgabe in der Gemeinde findet, ergibt sie einen gesunden Leib.

An dieser Stelle sei noch mal der letzte Teil des Kapitels „Das Pfingstwunder“ erwähnt: Die Bemühung um den Geist Gottes und Gottes Wirken in unseren Gemeinden durch Geistesgaben, schließt ein konkretes Bitten um diese mit ein.

 

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