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Es war nur ein sonniges Lächeln, es war nur ein freundliches Wort, doch scheuchte es lastende Wolken und schwere Gedanken fort.
Es war nur ein liebes Grüßen, der tröstende Druck einer Hand, doch schien`s wie die leuchtende Brücke, die Himmel und Erde verband.
Ein Lächeln kann Schmerzen lindern, ein Wort kann von Sorge befrein, ein Händedruck Sünde verhindern und Liebe und Glaube erneun.
Es kostet dich wenig, zu geben Wort, Lächeln und helfende Hand- doch armselig, kalt ist dein Leben, wenn keiner solch Trösten empfand.
"Führe mich deinen Weg"
Wir sehen täglich in der Welt viel Not und Schwierigkeiten. Das Böse siegt, das Gute fällt, die Angst nimmt zu im streiten. Und dennoch glauben wir an Gott, der über Widerstand und Spott der Herr ist aller Zeiten.
Wir selber werden mitregiert von Haß und dunklen Mächten, von Selbstsucht, die uns irreführt, vom Tun des Ungerechten. Und dennoch glauben wir daran, daß Christus uns erlösen kann, dem wir gehören möchten.
Wir spüren die Gefangenheit, an der wir täglich kranken, in Hochmut und in Traurigkeit, im Zweifeln und im Schwanken. Und doch vertrauen wir dem Geist, der uns das Tor zur Freiheit weist mit fröhlichen Gedanken.
Autor: D.Block
Gnade des Alters
Einsam? Nein, das bin ich nicht! Ich bin ja nie allein; wenn Gottes Wort hier zu mir spricht, kann ich nicht einsam sein!
Ja, wenn ich still und ganz allein in meinem Stübchen bin, dann fall'n mir Gottes Worte ein als Trost und als Gewinn.
Ich hab mich ja in diesem Leben so viele Jahre abgemüht, was kann die Welt mir jetzt noch geben, wenn mich mein Glaube heimwärts zieht?
Ich will die müden Hände falten, und mehr verlangt der Herr auch nicht; so spüre ich das göttlich Walten, mein Leben in prophet'scher Sicht!
Der Kommentar aus Gottes Wort lässt mich nicht einsam sein, mein Glaube sieht ja schon den Ort, freut sich auf ein - Daheim!
O Welt, bleib steh'n vor meiner Tür, ich lass dich nicht mehr ein; Herr Jesus Christ, ich danke Dir, ich brauch nicht einsam sein!
Dorothea Verchau
Er fand mich
Ich war noch jung an Jahren, als mich der Heiland fand. Verirrt und in Gefahren, ergriff ich seine Hand.
Er suchte mich schon lange, doch ich wollte folgen nicht. Dem Herzen war so bange, mir fehlte wahres Licht.
Traurig und unzufrieden, so irrte ich umher. Mir war kein Glück beschieden, das Leben fiel mir schwer.
Ich wollte Freud und Frieden einst finden in der Welt. Ich war von Gott geschieden dem Teufel unterstellt.
Der Sünden war'n so viele, sie wurden mir zur Last. Wo war der Weg zum Ziele, Vergebung, Ruh und Rast?
Da hörte ich ganz leise, ein Mahnen, sanft und lieb, dass mich in selt'ner Weise, dann in die Stille trieb.
Ich fiel auf meine Knie, in tiefer Scham und Reu. Der Heiland sagte: "Siehe, ich mache alles neu!"
Ich nahm ihn an im Glauben, er nahm hinweg die Sünd. Nichts kann das Heil mir rauben, ich bin ein Gotteskind.
Verfasser unbekannt |
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